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Das Prostatakarzinom

Prostatakrebs ist in Deutschland unter Männern mit über 65.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung, Die Erkrankungsrate ist seit 2003 weitgehend konstant und verlief zwischen 2011 und 2016 rückläufig. Es erkranken insbesondere ältere Männer, welche im Mittel über 70 Jahre alt sind - vor dem 50. Lebensjahr ist das Prostatakarzinom selten. Ursachen für die Entstehung des Prostatakarzinoms sind weitestgehend unbekannt, mit einer Tendenz zur familiären Häufung.

Tumoren der Prostata zeigen häufig langsames Wachstum, was sie von vielen anderen malignen Tumoren unterscheidet. Prostatakarzinome gehen häufig von den äußeren Prostatadrüsen aus und neigen zu Metastasen in Lymphknoten und Knochen. Bei einer frühen Diagnose und Behandlung haben Patienten eine gute Prognose.

Relevante Gene

Standarddiagnostik

Literatur

BRCA1/2: BRCA1/2-Panel

Weitere Informationen zu den hier aufgeführten Genen finden Sie in der Genliste.

Alle Gene, die zusätzlich analysiert werden können, finden Sie unter NGS Panel.

BRCA 1/2

Etwa 25% der Patienten mit Prostatakarzinomen zeigen eine Defizienz der homologen DNA-Reparatur. Ursache für den Ausfall der Reparatur-Mechanismen sind oftmals Mutationen in den Genen der homologen Rekombinationsreparatur (HRR). Dazu zählen als prominenteste Vertreter die Gene BRCA1 und BRCA2. Patienten mit solch einer Mutation könnten von einer Therapie mit PARP-Inhibitoren profitieren.

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